Flop für „1000 Kreuze“ in Münster
Abgelegt unter: (Anti-)Sexismus, AllgemeinesEs folgt der Bericht von Indymedia:
Erfolgreiche Gegendemonstration für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
Am Samstag, den 13. März versammelten sich rund 200 Demonstrant_innen für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Frau am Rathaus und auf dem Domplatz. Anlass war ein angekündigter „1000 Kreuze Marsch“ der evangelikalen Organisation „EuroProLife“, die mehrmals im Jahr derartige Märsche „gegen Abtreibung“ in verschiedenen Städten Deutschlands durchführt. Den Gegendemonstrant_innen gelang es, den christlich-fundamentalistischen Marsch über die gesamte Strecke kritisch und vielfältig kreativ in einem Ausmaß zu begleiten, dass von den selbst ernannnten nur knapp 100 „Lebensschützer_innen“ stellenweise kaum noch etwas zu sehen und zu hören war. Mit ausschlaggebend hierfür war auch, dass sich die Anzahl der marschierenden „Lebensschützer_innen“ im Vergleich zum letzten Jahr halbiert hatte. Dafür verantwortlich war sicherlich auch der Protest im letzten Jahr.


So endeten die ersten Unrteilssprüche bezüglich der kritischen Begleitung des
Bei dem Treffen wurde beschlossen, dass ein gemeinsames Vorgehen gegen die Kriminalisierung des Protestes wichtig ist. Deshalb bitten wir alle, nur den Anhörungsbogen A (die Personalien) an die Staatsanwalschaft zurück zu schicken und keine weiteren Angaben zur Sache zu machen. Weitere Angaben helfen nur der Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen. Im weiteren wurde beschloßen, eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, die wir hier dokumentieren wollen. Bei weiteren Fragen wendet euch bitte an repression-maerz@riseup.net
Du bist auf der Homepage der Emanzipatorische Aktion Münster - Lotta Antifascista gelandet. Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, sind wir eine politisch arbeitende Gruppe mit dem Schwerpunkt Antifaschismus. Neben der Beobachtung der regionalen Naziszene und konkreten Aktionen gegen sie versuchen wir vor allem auch im Umland, also im kompletten Münsterland, antifaschistische Strukturen aufzubauen und den antifaschistischen Widerstand zu stärken. Denn wir wissen um unser Privileg, in einer größeren Stadt zu wohnen und möchten antifaschistische Arbeit auf dem Land mit seiner oftmals schlechteren Infrastruktur und den erschwerten Bedingungen zur politischen Arbeit fördern und unterstützen - unter anderem deswegen, weil Naziprobleme auch ganz schnell vom Land in die Stadt überschwappen können.
Neben Antifaschismus gibt es aber für uns noch andere Probleme und Themen, zu denen wir immer wieder kritisch arbeiten. So zum Beispiel zu religiösem Fundamentalismus, zu Fußball und (Party-)Nationalismus oder zu kapitalistischer Stadtumstrukturierung und für die Errichtung eines Sozialen Zentrums in Münster.
Unser Ziel ist klar: Ein menschenfreundliches Leben für alle fern von kapitalistischer Verwertungslogik, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und den vielen anderen -ismen.

