Stadt Nordwalde verspricht Opfern des Brandanschlags eine Wohnung
Abgelegt unter: (Anti-)Rassismus, AllgemeinesIn der Nacht vom 12. auf den 13. November 2007 kam es in Nordwalde zu einem versuchten Mordanschlag auf die Flüchtlingsfamilie Shala. Nur durch Zufall kamen bei dem rassistisch motivierten Brandanschlag auf den Wohncontainer, in dem die Familie derzeit am Rande von Nordwalde lebt, keine Familienangehörigen körperlich zu Schaden.
Doch die Familie lebte und lebt seit diesem Anschlag ein Leben in Angst. Da der weitere Aufenthalt im Container für die Familie aufgrund der furchtbaren Ereignisse psychisch untragbar wurde und zum damaligen Zeitpunkt weder von den Behörden der Stadt Nordwalde noch von der Bevölkerung der Stadt ernstzunehmende Unterstützung für die betroffene Familie existierte, startete die Antifaschistische Aktion Münster im Dezember eine regionale Solidaritätskampagne. Hauptziel war, dem Wunsch der Eltern und der Kinder nach einer Wohnung im Zentrum der Stadt – in der relativen Sicherheit nachbarschaftlicher Zusammenhänge – Nachdruck zu verleihen.
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Du bist auf der Homepage der Emanzipatorische Aktion Münster - Lotta Antifascista gelandet. Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, sind wir eine politisch arbeitende Gruppe mit dem Schwerpunkt Antifaschismus. Neben der Beobachtung der regionalen Naziszene und konkreten Aktionen gegen sie versuchen wir vor allem auch im Umland, also im kompletten Münsterland, antifaschistische Strukturen aufzubauen und den antifaschistischen Widerstand zu stärken. Denn wir wissen um unser Privileg, in einer größeren Stadt zu wohnen und möchten antifaschistische Arbeit auf dem Land mit seiner oftmals schlechteren Infrastruktur und den erschwerten Bedingungen zur politischen Arbeit fördern und unterstützen - unter anderem deswegen, weil Naziprobleme auch ganz schnell vom Land in die Stadt überschwappen können.
Neben Antifaschismus gibt es aber für uns noch andere Probleme und Themen, zu denen wir immer wieder kritisch arbeiten. So zum Beispiel zu religiösem Fundamentalismus, zu Fußball und (Party-)Nationalismus oder zu kapitalistischer Stadtumstrukturierung und für die Errichtung eines Sozialen Zentrums in Münster.
Unser Ziel ist klar: Ein menschenfreundliches Leben für alle fern von kapitalistischer Verwertungslogik, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und den vielen anderen -ismen.

